Die Backups
Vor dem Update habe ich natürlich das komplette WordPress-Verzeichnis über FTP auf meinen Rechner gesichert und ein Datenbank-Backup laufen lassen. Ich nutze zwar auch ein WordPress-Plugin für regelmäßige Backups, aber in diesem Fall habe ich die Datenbank zusätzlich mit dem Tool MySQLDumper gesichert.
Das Update
Ich habe das Update der 3.0-de_DE Version über die Möglichkeit “Automatisch aktualisieren” durchgeführt. Von da an lief alles automatisch:
Update herunterladen, entpacken, prüfen und installieren.
Dann war noch eine Aktualisierung der Datenbank erforderlich.
Und das war es schon.
Nicht vergessen sollte man, die wp-config.php von Hand zu aktualisieren, da 4 neue Sicherheitsschlüssel dazugekommen sind, die man sich hier zufällig generieren lassen kann. Ich selbst habe nur die vier letzten Schlüssel in meine wp-config.php eingefügt und die bisheherigen mit den alten Werten gelassen, auch wenn es wahrscheinlich keinen Unterschied spielt, ob man die alten auch ersetzt.
Update-Erfolg abhängig vom Provider?
Bei einem Kunden hatte ich beim automatischen Update dann doch ein kleines Problem, das aber nicht mit WordPress sondern mit dem Provider 1&1 zusammenhängt. Dank einer kleinen Google-Suche war die Ursache schnell im compboard.de-Blog gefunden, denn die WordPress-Fehlermeldung lautete auch bei mir “Fatal error: Out of memory […] in example.com/wp-includes/http.php“
Nach Deaktivieren der Plugins lief das Update anschließend ohne Fehler in einem durch.
Der API-Key und das Update
Beim Aktivieren der Plugins tauchte allerdings die Hinweismeldung auf, dass der API-Key für das Plugin “wordpress.com Stats” fehlt. Ich habe ihn in meinen Mails gesucht, gefunden und neu eingegeben und dann den Hinweis erhalten, dass für dieses Blog bereits statistische Daten zur Verfügung stehen, die ich dann auch auf „Knopfdruck” (Recover stats) übernehmen konnte:
Der API-Key geht beim Deaktivieren der Plugins offenbar jedes Mal verloren – interessanterweise aber nur beim Stats-Plugin, nicht beim Akismet-Plugin, das sich ja auf den gleichen API-Key bezieht. Wer, anders als ich, außer den Stats auch Akismet verwendet, kann den Key nach dem Re-Aktivieren dort finden, oder (hoffentlich) irgendwo in seinen Mails, oder direkt im WordPress.com-Konto. Wo genau, wird im WordPress-Support Artikel API Keys erklärt.
Ich verwende statt Akismet übrigens die Antispam Bee von Sergej Müller. Ich bin damit sehr zufrieden, und die “Biene” speichert auch keine Daten auf fremden Servern, so wie Akismet es tut. Herunterladen kann man die Antispam Bee auf der Seite antispambee.de.
Und jetzt?
Jetzt läuft mein Blog mit WordPress 3.0 ![]()
Allzu groß ist der offensichtliche Unterschied noch nicht, es scheint mir dass es vor allem Funktionsverbesserungen im Hintergrund sind und für Nutzer, die ein neues Blog einrichten oder auf das neue Standardtheme “TwentyTen” umstellen. Auch die neuen Möglichkeiten des neuen Menüsystems sind sicher interessant – wenn das eingesetzte Theme (so wie TwentyTen) die neuen Menüs unterstützt.
Der für mich bis jetzt angenehmste Änderung ist, dass der Aktualisierungen-Link sich jetzt oben links im Dashboard befindet.
Ganz interessant ist auch noch die Möglichkeit, automatisch Short-Links zu eigenen Artikeln zu erzeugen, die man dann in Twitter oder an anderer Stelle benutzen kann. Ansonsten sind Short-Links aus SEO-technischer Sicht ja nicht von Vorteil.
Hier noch zwei weitere Artikel von Zum Thema “Wordpress-Update auf 3.0”:
Update auf WordPress 3.0 Thelonius ist gelungen
Update auf WordPress 3.0: automatisch oder manuell
Beide Artikel sind ergänzt durch viele Kommentare von Bloggern, die von ihren Erfahrungen mit dem Update berichten – oder auch gute Gründe haben, warum sie das Update noch verschieben.
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