Zwischen zwei Zwetschgenzweigen sitzen zwei twitternde Schwalben.
Vorgestern habe ich mich auch bei Twitter angemeldet, obwohl ich es bis jetzt (fast) ignoriert habe. Aber was, wenn mich Kunden oder Freunde fragen was Twitter ist und wie sie da mitmachen können? Da sollte ich mindestens eine kurze Antwort geben können.
Als Systemadministrator wird man ja schnell als zuständig für alle Sachen gemacht, die einen Stromstecker und in irgendeiner Form ein Display haben. Wie z.B. für den Firmenkopierer: “Du kennst dich doch mit sowas aus, kannst du mir mal zeigen wie ich doppelseitige Kopien von einseitigen Vorlagen in vierfacher Ausführung mache, aber bitte von hinten nach vorne sortiert und dann geheftet?”
Übertragen aufs Twittern wird das wohl heißen: “Twittern, das macht man ja im Internet oder über ein Mobiltelefon, da musst du dich doch mit auskennen!”
Gut, immerhin hatte ich bereits eine E-Mail Adresse, da wusste in meinem ganzen Freundeskreis niemand, was das überhaupt ist. Und ein (Fax-)Modem mit 14.400 bit/s (Bits pro Sekunde = 14 KBit/s) hatte ich auch – da weiß heute keiner mehr, wie langsam das war ![]()
Heutige DSL-Anschlüsse laufen ja selten mit weniger als 6.000 KBit/s.
Also, seit gestern kann ich mit-twittern. Beim Suchen nach mir bekannten Twitter-Benutzer sind mir in deren Profil einige sonderbare Abkürzungen begegnet, wie z.B. RT oder das #-Zeichen und ähnliche. Da fand ich den Blog-Artikel “Was du schon immer über Twitter wissen wolltest …” von Heide Liebmann gerade zum richtigen Zeitpunkt. Und das, obwohl ich gar nicht danach gesucht hatte, sondern von ihr gerade einen ganz anderen Beitrag bei akademie.de angeschaut hatte, nämlich Selbstmarketing auf Xing: Optimal präsentieren und erfolgreich Kontakte knüpfen.
Meine Twitter-Einträge sind also seit vorgestern hier zu finden:
http://twitter.com/MartinIhde.
Wie oft ich Twitter wirklich benutzen werde, wird sich allerdings noch zeigen. Es ist bestimmt ganz anders als Bloggen, wenn man seine Tweets (=Beiträge) in 140 Zeichen verpacken muss. Aber die Hürde einen neuen Beitrag zu twittern ist vielleicht auch nicht ganz so groß wie bei einem ganzen Blog-Eintrag. Und für einen kurzen Link muss es ja auch nicht immer ein ganzer Blog-Eintrag sein. Ich bin selbst gespannt.
Und immer dran denken: Eine twitternde Schwalbe macht noch keinen Sommer…
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